Besuch von Pistorius: Aerodata präsentiert deutsche Kompetenz in der luftgestützten Überwachung und Aufklärung

Pressemitteilung:

Braunschweig – Boris Pistorius hat gemeinsam mit Dr. Thorsten Kornblum den Unternehmensstandort der Aerodata AG in Braunschweig besucht. Im Rahmen seines Besuchs informierte sich Pistorius über die Fähigkeiten und Lösungen des Unternehmens im Bereich luftgestützter Überwachung und Aufklärung sowie den Schutz kritischer Infrastrukturen. Begleitet wurden Pistorius und Kornblum von den beiden Landtagsabgeordneten Julia Retzlaff und Annette Schütze.

„Es ist beeindruckend, welche technologische Kompetenz Aerodata als ‚Hidden Champion‘ hier in Braunschweig aufgebaut hat“, so Pistorius.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Bedeutung nationaler und europäischer Fähigkeiten in der luftgestützten Aufklärung, sicherheitsrelevante Schlüsseltechnologien sowie die Rolle der deutschen Verteidigungsindustrie angesichts wachsender sicherheitspolitischer Herausforderungen.

„Deutschland braucht leistungsfähige und verlässlich verfügbare Fähigkeiten zur luftgestützten Aufklärung“, betont Neset Tükenmez, Vorstandsvorsitzender der Aerodata AG. „Als regionaler Fähigkeitsgeber entwickeln wir Technologien, die dazu beitragen, kritische Infrastrukturen zu schützen, Lagebilder bereitzustellen und sicherheitsrelevantes Know-how im eigenen Land zu sichern. Dafür sind auch langfristige Investitionen in Innovation und Entwicklung entscheidend.“

Aerodata verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung und Implementierung von luftgestützten Lösungen für die Seefernaufklärung und Landüberwachung. Weltweit hat das Unternehmen mehr als 60 Missionssysteme sowie Aufklärungsflugzeuge an staatliche Organisationen geliefert, darunter Marine-, Küstenwachen- und Luftwaffenverbände. Mit der AeroForce X entwickelt Aerodata als erstes mittelständisches Unternehmen in Deutschland ein unbemanntes Luftfahrtsystem der MALE-Klasse für langandauernde Überwachungs- und Aufklärungsmissionen. Der bemannte Prototyp wurde im August erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung sicherheitsrelevanter Kompetenzen, technologischer Souveränität und eigenständiger nationaler Fähigkeiten.